Das Amt des Ortsheimatpflegers ist ein Ehrenamt. Ortsheimatpfleger existieren in vielen Orten Deutschlands, in Städten, in Gemeinden und in Gemeinde- und Stadtteilen. Oft sind Ortsheimatpfleger im Vorstand örtlicher Heimatvereine tätig.
In Westfalen sollten Ortsheimatpfleger Mitglied im Westfälischen Heimatbund sein, damit sie das damit verbundene Stimmrecht im Heimatbund erwerben. Dieser vertritt ca. 700 Personen die in den Kreisen, kreisfreien Städten, Städten und Gemeinden als ehrenamtliche Ortsheimatpflegerin-/pfleger tätig sind. Hier wird er in der Regel vom Kreisheimatpfleger bestellt.
Die Ernennung zum Ortsheimatpfleger erfolgt ohne zeitliche Begrenzung oder für eine bestimmte Zeit (mindestens aber vier Jahre). Dieses Engagement ist gesetzlich nicht geregelt. Eine Wiederbestellung ist allerdings möglich. Das Amt endet durch Tod, Zeitablauf, Aufgabe des Amtes oder Widerruf der Bestellung durch den Kreisheimatpfleger (Info Wikipedia).
Der Begriff Heimatpflege klingt für viele antiquiert, besitzt jedoch viel Potential. Sie tut nichts anderes als vor Ort in Kenntnis des Vergangenen die Gegenwart und die Welt von morgen zu gestalten. Das reicht von der Kulturlandschaftspflege, Umwelt und Naturschutz, über Ortsgeschichte, Baukultur, Denkmalpflege und Alltagskultur.
Dieses Engagement ist gesetzlich nicht geregelt. Es gibt keine Rahmenvorgabe für die Ausübung der Funktion. Der Ortsheimatpfleger/Pflegerin sucht sich seine Partner/Intuitionen selbst aus, um eine konstruktive Zusammenarbeit zu erreichen.
Staatliche und kommunale Dienststellen sollen die Heimatpflegerinnnen und Heimatpfleger in ihrer Tätigkeit unterstützen.
Irmgard Schöne war die erste Ortsheimatpflegerin hier in Eldagsen (von 1980-2001). Sie verfasste 2001 eine Chronik in Form eines Buches mit dem Titel „Geschichte und Geschichten aus Eldagsen“.
Danach folgte Steffen Driftmann (von 2001-2011), heute Lehrer in Petershagen. Die Stelle war in diesem Zeitraum allerdings nicht aktiv.
2014 wurden Heinrich Schwier und Udo Naß zu neuen Ortsheimatpflegern bestellt. Da ich als „Zugezogener“ nicht den Wissensstand hatte, wie mein Kollege wollte ich erst mal zuarbeiten.
Nach ein paar Monaten war ich allein in dieser Stelle tätig. Da ich noch in Arbeit und Brot war , kamen nur ein paar Berichte fürs Dorfblatt zustande.
